Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe, um aus der Sucht auszusteigen.

In Selbsthilfegruppen erfahren sie durch Gespräche Hilfe zur Selbsthilfe. Jeder Mensch ist beim Kreuzbund herzlich willkommen. Die Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Probleme zu lösen, sich im Alltag zurecht zu finden und eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen.
Der Kreuzbund fördert und praktiziert eine sinnvolle alkoholfreie Freizeitgestaltung.

In rund 1.400 Gruppen treffen sich wöchentlich ca. 25.000 Menschen. Gruppenarbeit, Gespräche und alkoholfreie Geselligkeit helfen den Gruppenteilnehmern, eine zufriedene Abstinenz zu erreichen.

NEWSLETTER

Ergebnis der Vorstandwahlen

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,

der Wahlausschuss unseres Verbandes hat am 28.6.2021 die eingegangenen Briefwahlstimmen ausgezählt. Zum Diözesanvorstand wurden gewählt:

Franz E. Kellermann
Peter Grüner
Sonja Egger
Monika Fink
Pater Ulrich Bednara (geistlicher Beirat)

Zu Kassenprüfern wurden gewählt:

Lilo Poschenrieder
Georg Thalhammer

Als Bundesdelegierte werden künftig

Sonja Egger
Lilo Poschenrieder
Werner Brieger
Reihard Pribyl

unseren Verband vertreten.

Wir danken allen Weggefährtinnen und Weggefährten herzlich für das große Vertrauen, das uns ausgesprochen wurde. Es ist für uns auch eine Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass unser Diözesanverband weiter für suchtkranke Menschen und  Angehörige wirksame Hilfe bieten kann.

Besonderer Dank gebührt unserer Geschäftsstelle. Die lange anhaltenden Beschränkungen aufgrund der Corona – Pandemie und der Versand der Briefe und Wahlunterlagen haben einen kaum vorstellbaren zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit sich gebracht. Er wurde hervorragend gemeistert und wir möchten sowohl der Geschäftsstelle als auch den Helfern beim Versand der Wahlunterlagen besonders danken.

Euer Diözesanvorstand

Artikel drucken

Wichtige Informationen: Corona-Virus

 

Seminare/Fortbildungen:

Bitte folgende Änderungen/Besonderheiten beachten:                                        

Die Seminare und Fortbildungen finden gemäß Bildungsprogramm statt 

                                                               

Wiederaufnahme der Treffen von Selbsthilfegruppen

Trotz der beunruhigenden Entwicklung hoffen wir, dass wir mit allen gebotenen Vorsichtsmaßnahmen die Gruppenabende weiterhin abhalten können. Auch die bayerische Staatsregierung hat dem unter bestimmten Voraussetzungen, wie das Einhalten von Schutz-und Hygienekonzepten, zugestimmt.

Wir bitten jedoch alle Besucher unserer Selbsthilfegruppen, sich vorher bei der jeweiligen Gruppenleitung zu erkundigen, ob zeitliche oder örtliche Änderungen beim Gruppentreffen eingetreten sind. Nicht alle Institutionen haben die Gruppenräume freigegeben und es ist durchaus möglich, dass die Gruppenabende vorübergehend anderweitig stattfinden.

Die Kontaktdaten der Gruppenleitungen können über die Funktion „Gruppensuche“ ermittelt werden.

Kreuzbund-Geschäftsstelle:

Durch die Einführung weitreichender Ausgangsbeschränkungen kann unsere Geschäftsstelle nicht regelmäßig und in vollem Umfang besetzt werden.

In dringenden Angelegenheiten sind wir für Euch zusätzlich unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

Franz Kellermann         0162 / 15 17 877
Peter Grüner                 0171 / 89 11 052

Gruppenabende:

Wir empfehlen allen Gruppenleitungen, sich bei den jeweiligen Institutionen, bei denen die Gruppenabende stattfinden, zu erkundigen, ob die Gruppenräume überhaupt zur Verfügung stehen. Viele solcher Absagen sind ja schon erfolgt. Im Zweifelsfall ist es sogar ratsam, für kurze Zeit auf die Gruppenabende zu verzichten.

Allgemeine Info:

Wir möchten alle Mitglieder und Gruppenbesucher aufrufen, in den nächsten Wochen und Monaten sorgsam mit sich selbst und mit anderen Menschen umzugehen. Wir empfehlen daher akribisch auf Hygiene zu achten und auf das obligatorische Umarmen oder Händeschütteln vorerst zu verzichten.

Seid aufmerksam und besonders sorgsam mit Euch selbst und mit anderen, aber geht auch mit einer gehörigen Portion Gelassenheit und Ruhe die Dinge an.

Euer Diözesanvorstand

Artikel drucken

Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig Ehrengast beim Neujahrsempfang

Daniela Ludwig, Bundestagsabgeordnete und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, war Ehrengast beim Neujahrsempfang des Kreuzbund Diözesanverbandes München und Freising im Mareissaal in Kolbermoor am 01. Februar 2020.

Nach der Begrüßung der Gäste und Weggefährten/innen durch Diözesanvorsitzenden Franz E. Kellermann stellte Geschäftsführerin Sonja Egger kurz die Aufgaben und Leistungen des Diözesanverbandes vor. „Unsere 100 Gruppen leisten jährlich fast 5000 Gruppenabende“ und „unzählige Ehrenamtliche sind bei vielen Events tätig, um den Kreuzbund vorzustellen“. Zum Schluss ihrer Ausführungen richtete Egger noch einen Wunsch an die Politikerin, dass „die berufliche Suchthilfe mehr noch als bisher mit der Selbsthilfe zusammenarbeiten möge“.

Daniela Ludwig würdigte die herausragende Leistung der Ehrenamtlichen, denen man nicht genug danken könne. „Prävention ist kein Sprint mit schnellen Erfolgen, sondern eher ein Marathonlauf, bei dem man einen langen Atem braucht“. „Raus aus der Ecke, rein in die Mitte – mit Unterstützung der Selbsthilfe“, nannte sie als Devise. „Es treibt mich um, wenn ich verfolge, dass psychotoxische Stoffe heute frei Haus per DHL geliefert werden“. „Was mich auch umtreibt, ist das Voranschreiten der Medien- und Internetsüchte, gerade bei jungen Menschen, hier haben wir noch ein problematisches Feld zu beackern“.

Überzeugend die Worte der Politikerin und jeder im Saal hatte das Gefühl, dass hier etwas vorwärts geht.

Daniela Ludwig nahm sich auch noch Zeit, den Interessierten Rede und Antwort  zu stehen und viele Fragen zu beantworten. Ein gelungener Auftritt der Drogenbeauftragten und unsere große Anerkennung für ihre Nähe zur Selbsthilfe.

 

Artikel drucken

Kreuzbund Entlastungstraining für Angehörige im Jahr 2022

 

Dringend nötige Entlastung

Kreuzbund bietet mit „KETA“ auch 2022 wieder das Training für Angehörige an

Angehörige von Suchtmittelabhängigen sind durch die Erkrankung ihres Familienmitgliedes meist sehr stark belastet. Oft wissen sie weder ein noch aus und plagen sich mit Schuld- und Schamgefühlen in unvorstellbarem Maß.

In Deutschland betrifft es aktuell allein 5 bis 10 Millionen Menschen, die als Eltern, Partner oder Kinder von Alkoholkranken unmittelbar von deren Abhängigkeit betroffen sind.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Angehörigen von Suchtkranken
hat der Kreuzbund DV München und Freising e.V. als Selbsthilfeverband ein Kreuzbund Entlastungstraining für Angehörige „KETA“ entwickelt.

Das Training zielt vor allem darauf ab, Angehörige emotional zu entlasten. Sie lernen sinnvolle Strategien für belastende Situationen und einen förderlichen Umgang mit dem Suchtkranken.

Auf sechs Tagesveranstaltungen (Samstage) verteilt, vermitteln die Trainingseinheiten folgende Inhalte: Einführung Basisinformationen Sucht – Umgang mit Stress, Bewältigungsstrategien – Kinder in suchtbelasteten Familien, Entspannungseinheit – Verantwortung und Verantwortungsübernahme, Häusliche Gewalt – Kommunikation und Beziehungsgestaltung – Abschlussveranstaltung.

Zwischen den einzelnen Einheiten erhalten die Teilnehmenden genügend Gelegenheit zum Austausch und Festigung des Erlernten.

Die 6 Tagesveranstaltungen finden 2022 wieder statt.

Anmeldungen per Email bitte an info@kreuzbund-muenchen.de,
per Post an Kreuzbund DV München und Freising e.V. Geschäftsstelle München,
Dachauer Str. 5, 80335 München

oder per Fax 089 / 59083776

Anmeldeschluss: 15. Dezember 2021

Monika Fink
Sonja Egger
Reinhard Pribyl

KETA Terminplan 2022
KETA Terminplan 2022
KETA_Terminplan_2022.docx
30. Juni 2021
30.3 KB
1 Downloads

Artikel drucken

Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe

Memorandum der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Der Vorstand der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat ein Memorandum zum Thema „Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe“ beschlossen. Es basiert auf Vorarbeiten des DHS-Fachausschusses Selbsthilfe. Das Memorandum ist als Download am Ende des Artikels hinterlegt.

Die Hilfestellung für Angehörige ist dem Kreuzbund Diözesanverband München und Freising e.V. sehr wichtig. Angehörige sind in all unseren Gruppen herzlich willkommen, auch wenn der betroffene Partner keine (oder noch keine) Gruppe besucht. Wir haben natürlich für hilfesuchende Angehörige auch spezielle Angebote wie Angehörigengesprächskreise, Angehörigengruppe, Frauengruppen:

Angehörigengruppe Bad Reichenhall
Angelika Stöckl, Tel. 0160 / 265 20 98
Angehörigengesprächskreis Kolbermoor
Karolina Knörr, Tel. 08036 / 4349
Angehörigengesprächskreis München
Renate Selzer, Tel. 089 / 66611866
Frauengruppe Prien III
Sonja Egger, Tel. 08031 / 9089123
Frauengruppe Amethyst Wasserburg
Maria Niedermayr, Tel. 08071 / 35 73
Angehörigengesprächskreis Germering
Karin Kainz, Tel. 0157 / 37 80 78 72
Angehörigengruppe München-Aubing
Judith Schneider, Tel. 089 / 71 87 29

Sonja Egger
Arbeitsbereich Familie als System

Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Memorandum - Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe
Memorandum - Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe
Memorandum_Angehörige_in_der_Sucht-Selbsthilfe.pdf
27. September 2013
148.2 KB
11 Downloads

 

Artikel drucken

Süchtige sind Tüchtige

Das Plakat ist in Zusammenarbeit mit dem AOK Bundesverband entstanden.

suechtige-tuechtige

Artikel drucken

Chancen nahtlos nutzen (CNN)

In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt „Chancen nahtlos nutzen– konkret“ (CNN ) nahmen die fünf großen Sucht-Selbsthilfe-Verbände die Zusammenarbeit zwischen beruflicher Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe in den Blick. Ziel war es, unter dem Leitgedanken der Nahtlosigkeit die Chancen einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe auszuloten: Wie kann die Zusammenarbeit verbessert werden? Und in welcher Weise muss die Selbsthilfe dazu ihr eigenes Profil schärfen? Letztliches Ziel ist es, dass den Suchtkranken die bestmögliche Hilfe zu Teil wird und niemand durch das Netz fällt.

Praktische Handlungsempfehlungen
für die Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe

Handbuch CNN Juni 2015
Handbuch CNN Juni 2015
Handbuch_CNN_Juni_2015.pdf
29. Juli 2015
8.7 MB
8 Downloads

Reinhard Pribyl
stv. Diözesanvorsitzender

Artikel drucken

E-Mail Beratung zum Thema Kinder aus Suchtfamilien

Die Online-Beratungsstelle von NACOA-Deutschland bietet seit Januar 2014 regelmäßig Gruppenchats für Jugendliche aus suchtbelasteten Familien an. Außerdem bieten wir seit Juni 2014 Einzelberatung per Mail an.

NACOA-Deutschland ist die Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien. NACOA – National Association for Children of Alcoholics – wurde in Deutschland 2004 gegründet. NACOA gibt es auch in Brasilien, Großbritannien, Polen und in den USA.

In Deutschland leben heute mehr als 2,6 Millionen Kinder mit suchtkranken Eltern unter einem Dach. Fast jedes sechste Kind kommt aus einer Suchtfamilie. Kinder suchtkranker Eltern sind die größte bekannte Sucht-Risikogruppe. Ihr Risiko, als Erwachsene selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus nichtsüchtigen Familien bis zu sechsfach erhöht.

Etwa ein Drittel dieser Kinder wird im Erwachsenenalter stofflich abhängig.

Ein Drittel entwickelt psychische oder soziale Störungen.

Das dritte Drittel kommt – scheinbar – ohne sichtbare Schädigungen davon, doch viele von ihnen kämpfen mit Depressionen, Ängsten, psychosomatischen Störungen und nichtstofflichen Abhängigkeiten.

Kinder suchtkranker Eltern haben eine starke Neigung, sich wieder einen süchtigen Partner oder eine süchtige Partnerin zu suchen.

In der Online-Beratungsstelle von NACOA finden regelmäßig Gruppenchats für Jugendliche und junge Erwachsene aus suchtbelasteten Familien statt. Außerdem bieten wir eine Einzelberatung per Mail an. Diese ist offen für Kinder aus suchtbelasteten Familien jeden Alters, also auch für Erwachsene. Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe oder anderen Bereichen, die mit Kindern aus suchtbelasteten Familien arbeiten, können sich ebenfalls an unsere Mailberatung wenden.

Sonja Egger
Arbeitsbereich Familie als System

 

E-Mail Beratung zum Thema Kinder aus Suchtfamilien
E-Mail Beratung zum Thema Kinder aus Suchtfamilien
e-Mail Beratung - NACOA Deutschland.pdf
5. Juli 2014
61.9 KB
51 Downloads

Artikel drucken

„Der Trost der jungen Seelen“

Presseartikel über die Kreuzbund-Jugendgruppe Holzkirchen in der „Holzkirchner Stimme“

Ein Artikel in der „Holzkirchner Stimme“ gibt einen tiefen Einblick in die Alkohol- und Drogenproblematik Jugendlicher. Offen und ehrlich erzählen Mitglieder ihre Erlebnisse.
Die Kreuzbund-Jugendgruppe Holzkirchen, geleitet von Christian Probst und Peter Unterholzner, ist oft die einzigste und wichtigste Anlaufstelle  für die Jugendlichen.

Quelle: Holzkirchner Stimme vom 10.06.2014

http://www.holzkirchnerstimme.de/der-trost-der-jungen-seelen/112495.html


Reinhard Pribyl
stellv. Diözesanvorsitzender

 

Artikel drucken

Älter werden ohne Alkoholprobleme

Das Institut für Therapieforschung (IFT) in München führt eine Versorgungsstudie für ältere alkoholkranke Menschen (ab 60 Jahre) durch.

Die kostenlose Beratung und Behandlung  im Rahmen des Forschungsprojektes  wird in Zusammenarbeit mit den Caritasverbänden und des Prop e.V. an 15 bayerischen Orten angeboten und umfasst zwischen 4 und 12 Behandlungstermine. Die Studie richtet sich an Menschen, bei denen bereits mögliche Probleme mit Alkoholkonsum erkennbar sind und die den Konsum von Alkohol komplett einstellen wollen.

Interessierte können sich über die Kreuzbund-Geschäftsstelle München
(Tel. 089-59 08  37  77) oder direkt bei den aufgeführten Kontaktpersonen anmelden.

Weitere Informationen sind im anhängenden Flyer und in der Infobroschüre ersichtlich.

Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

Älter werden ohne Alkoholprobleme
Älter werden ohne Alkoholprobleme
IFT_Elderly_Flyer.pdf
7. April 2014
1.6 MB
117 Downloads

Im Alter ohne Alkoholprobleme
Im Alter ohne Alkoholprobleme
IFT_Elderly_Infobroschüre.pdf
7. April 2014
1.3 MB
10 Downloads

 

Artikel drucken