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Paare

In Deutschland liegt in jeder 7. Familie zeitweise (in jeder 12. dauerhaft) ein behandlungsbedürftiges Alkoholproblem (Missbrauch der Abhängigkeit) vor. Diese Tatsache wirkt sich natürlich auch auf die Beziehungsdynamik von Paaren aus. Die Beziehungen, in denen ein Partner suchtkrank ist, sind in der Regel von Höhen und Tiefen, Hoffnungen und Enttäuschungen geprägt, sie müssen manche Zerreißproben überstehen. Nicht selten hält eine Beziehung die Belastungen einer Sucht nicht aus und scheitert. Auch wenn die akute Sucht überstanden und eine eventuelle Therapie erfolgreich abgeschlossen ist, braucht es viel Zeit, bis ein Paar wieder gemeinsam vertrauensvoll nach vorne schauen kann. Besonders der chronische Verlauf einer Suchterkrankung mit möglichen Rückfällen macht es so schwer, dass das Vertrauen in die Partnerschaft wieder gestärkt und ein offener und ehrlicher Umgang möglich wird.

Wie die hohen Scheidungsraten zeigen, birgt das Leben für alle Paare auch ohne die Belastung einer Suchterkrankung sowohl Freude, Nähe und Geborgenheit wie auch Leid, Entfremdung mit entsprechenden seelischen Nöten und Ängsten.

Beziehungsthemen in allen Facetten spielen auch in der Suchtselbsthilfe eine große Rolle. Verliebtheiten, Trennungen, Co-Verhalten, Konfliktsituationen bekommen im Gruppenalltag viel Raum und Aufmerksamkeit. Wir sehen in der Suchtselbsthilfe auch eine besondere Verantwortung, sich dieser Thematik aufmerksam zuzuwenden.

In unseren Gruppen ist z.B. Platz für:

Wir bieten zusätzlich zu unseren Gruppenangeboten auch Partnerseminare an.

Ansprechpartnerin im DV München und Freising
Sonja Egger
Tel. 0 80 31/908 91 23
E-mail: s.egger@egger-kaiser.de [1]