Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe, um aus der Sucht auszusteigen.

In Selbsthilfegruppen erfahren sie durch Gespräche Hilfe zur Selbsthilfe. Jeder Mensch ist beim Kreuzbund herzlich willkommen. Die Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Probleme zu lösen, sich im Alltag zurecht zu finden und eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen.
Der Kreuzbund fördert und praktiziert eine sinnvolle alkoholfreie Freizeitgestaltung.

In rund 1.400 Gruppen treffen sich wöchentlich ca. 25.000 Menschen. Gruppenarbeit, Gespräche und alkoholfreie Geselligkeit helfen den Gruppenteilnehmern, eine zufriedene Abstinenz zu erreichen.

NEWSLETTER

Besuch bei der Caritas Senigallia/Italien

Frau Dr. Mignon Drenckberg, Referentin für Suchthilfe, Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe bei der Caritas München, hat im Frühjahr 2016 die Caritas in Senigallia/Italien besucht. In ihrem Bericht schildert sie eindrucksvoll, wie die Caritas Senigallia verschiedene Projekte in dieser wirtschaftlichen nicht sehr starken Region unterstützt.

Senigallia liegt in der an der Ostküste des Adriatischen Meeres  zwischen Rimini und Ancona.

Vielleicht auch einmal ein Urlaubsziel?

 

senigalia

 

Vom 31.03.2016 bis zum 03.04.2016 waren Frau Dr. Gerber und Frau Dr. Drenckberg auf Einladung der KollegInnen der Caritas Senigallia vor Ort und informierten sich vier Tage über die Angebote und Aktivitäten der Caritas, wobei sie die wunderbare Gastfreundschaft der Einheimischen und die große Attraktivität der Region (mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Highlights) kennenlernen konnten.

Bitte hier klicken für einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern

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Süchtige sind Tüchtige

Das Plakat ist in Zusammenarbeit mit dem AOK Bundesverband entstanden.

suechtige-tuechtige

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Chancen nahtlos nutzen (CNN)

In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekt „Chancen nahtlos nutzen– konkret“ (CNN ) nahmen die fünf großen Sucht-Selbsthilfe-Verbände die Zusammenarbeit zwischen beruflicher Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe in den Blick. Ziel war es, unter dem Leitgedanken der Nahtlosigkeit die Chancen einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe auszuloten: Wie kann die Zusammenarbeit verbessert werden? Und in welcher Weise muss die Selbsthilfe dazu ihr eigenes Profil schärfen? Letztliches Ziel ist es, dass den Suchtkranken die bestmögliche Hilfe zu Teil wird und niemand durch das Netz fällt.

Praktische Handlungsempfehlungen
für die Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und beruflicher Suchthilfe

Handbuch CNN Juni 2015
Handbuch CNN Juni 2015
Handbuch_CNN_Juni_2015.pdf
29. Juli 2015
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Reinhard Pribyl
stv. Diözesanvorsitzender

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E-Mail Beratung zum Thema Kinder aus Suchtfamilien

Die Online-Beratungsstelle von NACOA-Deutschland bietet seit Januar 2014 regelmäßig Gruppenchats für Jugendliche aus suchtbelasteten Familien an. Außerdem bieten wir seit Juni 2014 Einzelberatung per Mail an.

NACOA-Deutschland ist die Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien. NACOA – National Association for Children of Alcoholics – wurde in Deutschland 2004 gegründet. NACOA gibt es auch in Brasilien, Großbritannien, Polen und in den USA.

In Deutschland leben heute mehr als 2,6 Millionen Kinder mit suchtkranken Eltern unter einem Dach. Fast jedes sechste Kind kommt aus einer Suchtfamilie. Kinder suchtkranker Eltern sind die größte bekannte Sucht-Risikogruppe. Ihr Risiko, als Erwachsene selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus nichtsüchtigen Familien bis zu sechsfach erhöht.

Etwa ein Drittel dieser Kinder wird im Erwachsenenalter stofflich abhängig.

Ein Drittel entwickelt psychische oder soziale Störungen.

Das dritte Drittel kommt – scheinbar – ohne sichtbare Schädigungen davon, doch viele von ihnen kämpfen mit Depressionen, Ängsten, psychosomatischen Störungen und nichtstofflichen Abhängigkeiten.

Kinder suchtkranker Eltern haben eine starke Neigung, sich wieder einen süchtigen Partner oder eine süchtige Partnerin zu suchen.

In der Online-Beratungsstelle von NACOA finden regelmäßig Gruppenchats für Jugendliche und junge Erwachsene aus suchtbelasteten Familien statt. Außerdem bieten wir eine Einzelberatung per Mail an. Diese ist offen für Kinder aus suchtbelasteten Familien jeden Alters, also auch für Erwachsene. Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe oder anderen Bereichen, die mit Kindern aus suchtbelasteten Familien arbeiten, können sich ebenfalls an unsere Mailberatung wenden.

Sonja Egger
Arbeitsbereich Familie als System

E-Mail Beratung zum Thema Kinder aus Suchtfamilien
E-Mail Beratung zum Thema Kinder aus Suchtfamilien
e-Mail Beratung - NACOA Deutschland.pdf
5. Juli 2014
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Neue Gruppe für suchtkranke junge Erwachsene

Ab 1. Juli 2014 gibt es eine Kreuzbundgruppe für suchtkranke junge Erwachsene.  Die Gruppe richtet sich an alle Betroffenen im Alter von ca. 25 bis 45 Jahren und Angehörige. Sich den Herausforderungen des beruflichen und privaten Alltags ohne Alkohol- und andere Suchtmittel, wie Cannabis, Medikamente oder Ecstasy zu stellen, ist das Ziel der Selbsthilfegruppe. Die Gruppe wendet sich auch an Mehrfachabhängige.

Junge Erwachsene stehen mitten im Leben und sind dabei in zahlreiche Rollen eingebunden: Sei es als Berufstätiger oder als Arbeitssuchender, in der eigenen Familie mit und ohne Kindern, in einer Partnerschaft. Dies gestaltet sich nicht immer einfach und konfliktfrei. Der Griff nach Suchtmitteln oder die Ablenkung im Glückspiel scheint ein einfacher und schneller Weg zu sein, Druck, Ängsten und Sorgen zu entgehen. Im Zentrum der wöchentlichen Gruppensitzungen, steht der Austausch und die gegenseitige Unterstützung: Trocken werden und vor allem Trocken bleiben! In den Gesprächsrunden kann der Suchtkranke von den Erfahrungen der anderen profitieren, seine eigenen Probleme ansprechen und ehrliche Rückmeldungen und Hilfestellung erwarten.

Viele Suchtkranke haben Angehörige und Freunde. Sie sind Mitbetroffene und/oder von der Krankheit und Abhängigkeit des unmittelbar Betroffenen. Oftmals ziehen sich Angehörige aus Scham zurück oder sie entwickeln selbst psychische oder psychosomatische  Erkrankungen, aufgrund der Belastungen in ihrem direkten Umfeld. Viele Angehörige wünschen sich Unterstützung und Austausch, um die Krankheit  ihres Familienmitgliedes besser zu verstehen und sich selbst davor schützen zu können. Die Kreuzbundgruppe möchte konstruktive Hilfe leisten und den Angehörigen zeigen das sie nicht alleine sind.

Die Gruppe wird von Moritz Hanebeck geleitet und trifft sich immer dienstags um 19 Uhr in der Geschäftsstelle des Kreuzbund München und Freising, Dachauer Straße 5, 80335 München.

Moritz Hanebeck
Gruppenleiter

Mobil: 0179/48 91 751

 

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„Der Trost der jungen Seelen“

Presseartikel über die Kreuzbund-Jugendgruppe Holzkirchen in der „Holzkirchner Stimme“

Ein Artikel in der „Holzkirchner Stimme“ gibt einen tiefen Einblick in die Alkohol- und Drogenproblematik Jugendlicher. Offen und ehrlich erzählen Mitglieder ihre Erlebnisse.
Die Kreuzbund-Jugendgruppe Holzkirchen, geleitet von Christian Probst und Peter Unterholzner, ist oft die einzigste und wichtigste Anlaufstelle  für die Jugendlichen.

Quelle: Holzkirchner Stimme vom 10.06.2014

http://www.holzkirchnerstimme.de/der-trost-der-jungen-seelen/112495.html


Reinhard Pribyl
stellv. Diözesanvorsitzender

 

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Älter werden ohne Alkoholprobleme

Das Institut für Therapieforschung (IFT) in München führt eine Versorgungsstudie für ältere alkoholkranke Menschen (ab 60 Jahre) durch.

Die kostenlose Beratung und Behandlung  im Rahmen des Forschungsprojektes  wird in Zusammenarbeit mit den Caritasverbänden und des Prop e.V. an 15 bayerischen Orten angeboten und umfasst zwischen 4 und 12 Behandlungstermine. Die Studie richtet sich an Menschen, bei denen bereits mögliche Probleme mit Alkoholkonsum erkennbar sind und die den Konsum von Alkohol komplett einstellen wollen.

Interessierte können sich über die Kreuzbund-Geschäftsstelle München
(Tel. 089-59 08  37  77) oder direkt bei den aufgeführten Kontaktpersonen anmelden.

Weitere Informationen sind im anhängenden Flyer und in der Infobroschüre ersichtlich.

Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

Älter werden ohne Alkoholprobleme
Älter werden ohne Alkoholprobleme
IFT_Elderly_Flyer.pdf
7. April 2014
1.6 MB
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Im Alter ohne Alkoholprobleme
Im Alter ohne Alkoholprobleme
IFT_Elderly_Infobroschüre.pdf
7. April 2014
1.3 MB
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Elternberatung bei Suchtgefährdung und Abhängigkeit von Kindern und Jugendlichen

Nach über einem Jahr Online-Beratung für Eltern zeigt sich: Cannabis- und Medienkonsum verursachen größten Beratungsdedarf.

Seit dem Start der ELSA Webseite http://www.elternberatung-sucht.de im Dezember 2012 haben mehr als 200 Eltern bundesweit, darunter überwiegend Mütter, das kostenlose Online-Beratungsangebot in Anspruch genommen. Die meisten Beratungsanfragen betrafen den Cannabis- oder den Medienkonsum der Kinder und Jugendlichen. Insbesondere die intensive Nutzung von Computerspielen und Spielekonsolen wurde von den Eltern häufig als problematisch empfunden.

Die überwiegende Anzahl der Anfragen erreichte die bundesweit vernetzten Beratungsstellen über das anonyme E-Mail-Formular auf der ELSA-Webseite. Darüber hinaus wurden etliche vertrauliche Chat-Gespräche geführt. Mehr als 30 Personen meldeten sich zudem für das mehrwöchige, strukturierte Beratungsprogramm an. Eltern, die am Beratungsprogramm teilgenommen haben, fühlten sich nach der Programmteilnahme kompetenter und sicherer im Umgang mit ihren Kindern. Sie alle hielten das ELSA-Programm für Empfehlenswert.

Mehr zu dem Thema im anhängenden Link.

Quelle: Infobrief  Tal 19

Sonja Egger
Arbeitsbereich Familie als System

ELSA-Mitteilung über Erfahrung bei Onlie-Beratung
ELSA-Mitteilung über Erfahrung bei Onlie-Beratung
ELSA_Mitteilung_an_Fachkollegen_2014.pdf
30. Januar 2014
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Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe

Memorandum der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Der Vorstand der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat ein Memorandum zum Thema „Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe“ beschlossen. Es basiert auf Vorarbeiten des DHS-Fachausschusses Selbsthilfe. Das Memorandum ist als Download am Ende des Artikels hinterlegt.

Die Hilfestellung für Angehörige ist dem Kreuzbund Diözesanverband München und Freising e.V. sehr wichtig. Angehörige sind in all unseren Gruppen herzlich willkommen, auch wenn der betroffene Partner keine (oder noch keine) Gruppe besucht. Wir haben natürlich für hilfesuchende Angehörige auch spezielle Angebote wie Angehörigengesprächskreise, Angehörigengruppe, Frauengruppen:

Angehörigengruppe Bad Reichenhall
Hildegard Lettl, Tel. 08651/3114
Angehörigengesprächskreis Kolbermoor
Karolina Knörr, Tel. 08036/4349
Angehörigengesprächskreis München
Renate Selzer, Tel. 089/66611866
Frauengruppe Prien III
Sonja Egger, Tel. 08031/9089123
Frauengruppe Amethyst Wasserburg
Maria Niedermayr, Tel. 08071/3573

Sonja Egger
Arbeitsbereich Familie als System

Quelle: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

Memorandum - Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe
Memorandum - Angehörige in der Sucht-Selbsthilfe
Memorandum_Angehörige_in_der_Sucht-Selbsthilfe.pdf
27. September 2013
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„Warum sind Medikamentenabhängige so selten in der Sucht-Selbsthilfe anzutreffen?“

Vortrag von Dr. Rüdiger Holzbach zum Thema „Medikamentenabhängigkeit“ bei der Bundesdelegiertenversammlung in Bad Honnef:

Der genaue Titel lautete: Warum sind Medikamentenabhängige so selten in der Sucht-Selbsthilfe anzutreffen? Es würde hier zu weit führen, den Inhalt des Vortrages im Einzelnen wieder zu geben. Die Präsentation, die Herr Dr. Holzbach in seinen Ausführungen verwendete, ist zum Download am Ende des Artikels hinterlegt.

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass sich Medikamentenabhängigkeit in drei Phasen unterteilen lässt und Betroffene – wenn überhaupt – in der Regel erst in der dritten Phase (mit deutlicher Dosissteigerung des Medikaments) bereit sind, ihre Abhängigkeit zu akzeptieren und Hilfe anzunehmen.  Zudem fällt es ihnen zumindest am Anfang schwer, die Gemeinsamkeiten mit einer Alkoholabhängigkeit zu sehen und eine Gruppe für Alkohol- und Medikamentenabhängige zu besuchen.

Monika Mittermeier
Bundesdelegierte            

Vortrag Dr. Rüdiger Holzbach
Vortrag Dr. Rüdiger Holzbach
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24. Juni 2013
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